»Krieg ist der Vater aller Dinge.« Heraklit

Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Kriegen. Die Gründe können verschieden sein, die Vorgehensweise ist stets dieselbe: die beteiligten Parteien setzen Waffen und Gewalt ein, um einen Konflikt zu lösen, um die Überlegenheit zu gewinnen oder zu behalten.

In meiner Bachelor-Thesis »The War of Art Directors« geht es nicht um die tatsächliche Kriegsführung, sondern um inhaltliche Prinzipien, die sich dahinter verbergen. Die Wortherkunft verdeutlicht dies: »Krieg« (mittelhochdeutsch »kriec«) steht für Anstrengung, Bemühung, Streben aber auch Streit. Lässt man diese Deutung in das Zitat von Heraklit einfließen, ist das Streben nach Überlegenheit der Antrieb von allem. Für die Werbung gilt nichts anderes: Markenkommunikation ist der Kampf um die Aufmerksamkeit, die Bemühung den Kunden für
sich zu gewinnen. Die Marke möchte ihre Konkurrenz überflügeln und eine Spitzenposition einnehmen.

Welche Nutzen kann ein junger Kreativer aus alten Kriegslisten ziehen? Wie lassen sich Parallelen zwischen Krieg und Werbung ableiten? Diese Fragen behandelt meine Thesis. Eine verdammt kurze aber deutliche Antwort gab der chinesische Stratege Sunzi bereits um 500 v. Chr.:

»Die größte Leistung besteht darin,
den Widerstand des Feindes
ohne einen Kampf zu brechen.«

Sunzi, »Die Kunst des Krieges«

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: